Samstag, 22. August 2009

erste impressionen...


Kära vänner,

lange Stunden Drumherumgerede, große Abschieds-vorbereitungen, ein paar Tränen und anderthalb Stunden bei germanwings später bin ich hier.



Ist es so, wie ich's erwartet habe?
Nein.



Ist es (going to be) wunderbar?
Ja.



Stockholm und seine Bewohner sind wunder-schön, einzigartig, atem-beraubend, beein-druckend, weltoffen, freundlich
und so vieles mehr.
Nur damit ihr bescheid wisst: ihr verpasst was, wenn ihr noch nie hier gewesen seid und dies nicht für die nächsten 6 Monate fest in eurem Terminplan habt. ;)



Ich wohne mitten im Wald, in Huddinge, "Ortsteil" Flemingsberg, mit dem Pendelzug (ca. = S-Bahn) 18 Minuten vom "Hauptbahnhof" (T-Centralen bzw. City Terminalen bzw. Stockholm Central. 3 Namen, ein Bahnhof.) entfernt, nachts aber so gruselig (Wald eben. Beeren schon gesehen. Viele. Wölfe soll's ja geben und haste nicht gesehen..), dass ich in meinem Kopf laut
lustige Lieder singen muss, wenn die Hintertür zu ist und ich deshalb einmal ums Haus laufen muss, um von den anderen Häusern (= Feiertreffpunkte) zu mir ins Zimmer zu kommen.

Zur verdeutlichung ein Bild davon, wie man beim Frühstück aus dem Fenster (und auf einen blauen Fuchs) guckt.


Dafür ist die Luft hier so gut, dass ich schon beinahe ein schlechtes Gewissen habe, zu rauchen. Hier kann man nämlich wirklich noch was verpesten, fürchte ich. (Beruhigungsnachricht dennoch: Zigaretten sind nicht wirklich sooooo unglaublich mega über gestört krass viel teurer als in Deutschland. ;))

Die Uni ist sehr sehr schick und modern. In den 90ern als Projekt gegründet, um den Stockholmer Süden und seine Bevölkerung an höhere Bildung heranzuführen, inzwischen groß,
beliebt und renommiert. In den Berg eingebaut, mit Sicherheit extrem interessant für Architekturmenschen, aber selbst für unbewanderte Menschen wie mich faszinierend.

Auf dem Bild ist ganz gut erkennbar, wie die Bergspitze vor dem Haupteingang sozusagen aus dem Boden ragt. Die Ebene, die hier als Erdgeschoss erscheint, ist in Wirklichkeit die 5. Etage, nur auf der Vorderseite eben sozusagen vom Berg verdeckt. Von hinten gesehen hat das Haus also noch 4 Etagen drunter.

So viel für jetzt, ich muss los in die Stadt, Freunde treffen, von der gestrigen Party erholen, fertig werden für die heutige. Erasmus, man kennt das ja. :)

Seid herzlich umärmelt und schreibt mir!

Liebe.

Laura

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